Unser Mindset
Unsere Denkweisen, persönlichen Überzeugungen und moralisch-ethischen Vorstellungen prägen unsere Haltung gegenüber den Menschen, für die und mit denen wir arbeiten.

Konfuzius (551-479 v. Chr.)
Unsere Philosophie
Wir nehmen Menschen, wie sie sind. Nicht wie sie sein sollten. Auch wenn das für stark erzieherisch denkende Menschen schmerzhaft ist.
Verstehen statt überzeugen
Die Haltung ist die treibende Kraft, die hinter unseren Handlungen steht. Die Übereinstimmung von Haltung und Handlung macht Menschen und Organisationen einschätzbar, glaubwürdig und authentisch.
Menschen haben gute Gründe, sich so zu verhalten wie sie es tun. Erst wenn wir Motive und Ziele verstehen und Haltungen und Einstellungen begreifen, sind wir in der Lage zu verändern, zu verbessern, lenkend einzugreifen und bewusst zu steuern.
Vielfalt statt Einfalt
Nicht Ablehnung und Ausgrenzung, sondern Wahrnehmung der Vielfalt, des Reichtums, der Möglichkeiten und die Integration in das Ganze sind die Maximen unseres konstruktiven Ansatzes.
Nicht Schuld und Recht haben stehen im Vordergrund, sondern gegenseitiges Verstehen und gemeinsames Handeln für ein erfolgreiches Produkt oder eine überzeugende Dienstleistung.
Miteinander statt übereinander reden
Ein respektvoller und wertschätzender Umgang mit Menschen ist nicht nur aus moralisch-ethischen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen grundlegende Bedingung für prosperierendes Wachstum.
Hoch gesteckte wirtschaftliche Ziele und die Verwirklichung humanistischer Werte sind für uns kein Gegensatz, sondern Voraussetzung für nachhaltiges Wachstum und erfolgreiches Gelingen einer Unternehmung.
Unsere Einflüsse
Grundannahmen der Transaktionsanalyse
- Jeder Mensch hat die Fähigkeit, zu denken und Probleme zu lösen.
- Jeder Mensch ist in all seinen Schattierungen und in seiner Ganzheit in Ordnung.
- Jeder Mensch ist in der Lage, Verantwortung für sein Leben und dessen Gestaltung zu übernehmen.
- Jeder Mensch wird als fähig angesehen, sein Lebenskonzept schöpferisch, zuträglich und konstruktiv zu gestalten.
Axiome der Kommunikationstheorie Watzlawicks
- Man kann nicht nicht kommunizieren.
- Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, wobei letzterer den ersten bestimmt.
- Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung.
- Menschliche Kommunikation bedient sich analoger und digitaler Modalitäten.
- Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär.
Ideen des Harvard-Prinzips
- Mensch und Problem getrennt behandeln
- Nicht Positionen, sondern Interessen stehen im Mittelpunkt.
- Entwickeln von Alternativen zum beiderseitigen Vorteil (Win-Win-Lösungen)
- Hart in der Sache - sanft im Umgang
- Verstehen heißt nicht notwendigerweise einverstanden sein.
Postulate der Themenzentrierten Interaktion
- Sei deine eigene Chairperson, die Chairperson deiner selbst!
- Störungen haben Vorrang
- Verantworte dein Tun und Lassen – persönlich und gesellschaftlich!

Max Weber (1864-1920)
Unser Bild von Arbeit
Arbeit ist Persönlichkeitsentfaltung.
Jeder Mensch entfaltet seine Persönlichkeit in der Arbeit. Auch gesellschaftlich minderbewertete Arbeit bietet Identifikationspotential; ohne dieses Potential wäre manch eine Arbeit gar nicht zu leisten.
Und für die Unzufriedenen gilt: selbst sie zeigen durch den Verbleib in der Situation ihre Persönlichkeit.
Arbeitsteilung braucht Führung.
Arbeit wird häufig aufgeteilt. Mehr oder weniger sinnvoll. Die Arbeitsteilung erfordert Koordination, zumindest in größeren Systemen. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit von Steuerung und Führung. Gleichzeitig führt die Aufteilung der Arbeit zu Problemen im Bereich Motivation und Identifikation.
Der Gewinn durch die Arbeitsteilung sollte stets größer sein als der Aufwand für die Koordination.
Leistung ist Definitionssache.
Es ist eine Illusion zu glauben, dass Messen und Zählen von Arbeitsleistung zu objektiver und gerechter Entlohnung führt. Zahlen lassen sich gestalten und führen keinesfalls automatisch zu dem Gefühl, dass gerecht verteilt wurde.
Das Gefühl, einigermaßen gerecht behandelt zu werden, ist das Ergebnis eines Verständigungsprozesses: die Beteiligten müssen sich darauf einigen, was sie unter Leistung verstehen wollen – und zwar nicht nur einmalig, sondern in ständigen Auseinandersetzungen.
Zusammenarbeit erfordert Konfliktlösekompetenz.
Dort, wo Menschen arbeitsteilig zusammenarbeiten, entstehen gegenseitige Abhängigkeiten. Daraus erwachsen zwangsläufig Auseinandersetzungen, die – im ungünstigsten Fall – zu schwerwiegenden Konflikten auf der persönlichen Ebene führen können.
Die Person, mit der man zu tun hat, und die Sache, um die es geht, auseinanderzuhalten, ist eine der höchsten Herausforderung im konstruktiven Umgang.
Organisationen sind nicht für das Glück ihrer Mitglieder zuständig.
Niemand ist in einem Unternehmen, einer Behörde oder sonstigen Organisation gefangen. Jeder ist dort auf freiwilliger Basis tätig. Und das bedeutet, dass nicht die Organisation, sondern jedes Mitglied selbst für ihr Glück verantwortlich ist.
Das entbindet die Organisation natürlich nicht von ihrer Fürsorgepflicht.