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Unser Ansatz: systemisch-konstruktiv

Mit unserem systemisch-konstruktiven Ansatz machen wir Unterschiede produktiv und setzen Konflikte als Quelle für Veränderungen und Innovationen ein. 

Wir unterstützen Organisationen, Abteilungen, Teams und Mitarbeitende dabei, mit Konflikten produktiv umzugehen, Wirkzusammenhänge zu erkennen und notwendige Veränderungen einzuleiten. Das folgende Schaubild illustriert unsere Vorgehensweise.

Analyse

Die Analyse der Konflikthintergründe und Wirksammenhänge steht an erster Stelle. Ihre Ergebnisse zeigen die zentralen Streitpunkte und weisen auf die Felder, in denen nachhaltige Lösungen zu finden sind.

Wissen

Um mit Konflikten anders als bisher umzugehen, braucht es Know-how, wie kritische Dinge angesprochen, unmissverständlich addressiert und nicht-verletzend kommuniziert werden können.

Anwendung

Zur nachhaltigen Konfliktlösung gehört die Einleitung von Maßnahmen, die sowohl auf der Verhaltensebene als auch auf der strukturellen Ebene greifen. Deren Wirkungen müssen evaluiert werden.

Unser Ziel: Zusammenarbeit konstruktiver gestalten

Wir gestalten sowohl die Zusammenarbeit in Teams als auch die Kooperation in der gesamten Organisation konstruktiver. Dieses Ziel wird umso eher erreicht, desto besser es gelingt, störende Einflüsse zu beseitigen und Konflikte – sowohl zwischenmenschliche als auch strukturell bedingte – produktiv zu nutzen.

Konflikte können zu kreativen, neuen Lösungen führen, die eine Organisation flexibel und anpassungsfähig werden lassen – sie können aber auch zersetzend wirken und die Effizienz einer Organisation verringern. Entscheidend ist nicht die Tatsache, dass Konflikte existieren, sondern die Art und Weise, wie mit ihnen umgegangen wird.

Konflikte als produktive Quelle

Konflikte bieten immer dann eine Chance zur Entwicklung und Verbesserung der gegenseitigen Beziehungen, wenn sie konstruktiv ausgetragen werden. Unser Ansatz geht von einem positiven Konfliktbegriff aus.

Konflikte sind normal.

Menschen sind unterschiedlich; sie haben verschiedene Ansichten, Absichten, Ziele und Bedürfnisse. Das Aufeinandertreffen der Unterschiedlichkeit ist insofern nichts ungewöhnliches. In dieser Hinsicht sind Konflikte etwas völlig Normales im Zusammenleben und -arbeiten von Menschen.

Konflikte sind Signale.

Konflikte sind wichtige Signale dafür, dass etwas nicht (mehr) stimmt und verändert werden muss. Je länger die Signale nicht beachtet werden, je länger Konflikte unbearbeitet bleibten, um so vielschichtiger und nebulöser erscheinen sie. Schnelle Konfliktlösungen werden dann immer unwahrscheinlicher.

Konflikte bieten Chancen.

Hinter jedem Konflikt steht eine Sache, ein Problem, das es wert ist, gelöst zu werden. Wer die Frage nach der Schuld in den Hintergrund stellt und versucht, die Ursachen- und Wirkzusammenhänge wertfrei zu betrachten, erkennt die Chancen von Konflikten und nutzt deren Potentiale produktiv für die Zusammenarbeit.

Der konstruktive Umgang führt zu guten Lösungen

  • Mit Konflikten arbeiten – und nicht gegen sie.

    Wir arbeiten mit den Konflikten und den Konfliktbeteiligten – und nicht gegen sie. Möchte man Konflikte nachhaltig lösen, kommt es darauf an, genau hinzuschauen und den Konfliktbeteiligten genau zuzuhören. Denn Konfliktbeteiligte sind Expertinnen für die besten Lösungen, wenn man sie einbezieht und ihr Anliegen ernst nimmt. Auf diese Weise zeigt der konstruktive Umgang mit Konflikten den Weg zu Verbesserungen.

  • Nicht nach Schuldigen, sondern nach Lösungen suchen.

    Ein konstruktiver Umgang mit Konflikten bedeutet, nicht nach Schuldigen, sondern nach Lösungen für ein Problem zu suchen. Dazu ist eine Grundhaltung notwendig, die unterschiedliche Ansichten, Absichten, Ziele und Bedürfnisse akzeptiert und die Vielfalt von Sichtweisen und Meinungen anerkennt.

  • Gute Lösungen liegen immer in der Analyse.

    Hinter innerbetrieblichen Störungen in der Zusammenarbeit stehen (fast) immer ungelöste Konflikte auf der Arbeitsebene. Konflikte als produktive Quelle zu erschließen, heißt ihre Hintergründe zu analysieren und ihre Ursachen vollständig zu erfassen, um anschließend Lösungen abzuleiten, die diesen Namen auch verdienen.